eSignBase jetzt auf Zapier: Dokumentensignaturen automatisieren – ganz ohne Code
Als wir mit der Entwicklung von eSignBase begonnen haben, war die Zielgruppe klar: Entwickler, die Dokumentensignaturen über eine REST API in automatisierte Plattformen integrieren.
Aber nicht jedes Team, das automatisierte elektronische Signaturen benötigt, hat Entwicklerkapazitäten – oder möchte für jeden Workflow eigenen Code schreiben.
Deshalb freue ich mich, bekanntzugeben: eSignBase ist ab sofort offiziell auf Zapier verfügbar.
Was das bedeutet
Zapier verbindet Anwendungen miteinander. Wenn du schon einmal einen Workflow nach dem Prinzip „Wenn in App A etwas passiert, führe Aktion B aus“ eingerichtet hast, kennst du das Prinzip bereits.
Mit der eSignBase-Zapier-Integration kannst du Dokumentensignaturen jetzt direkt aus tausenden Tools heraus starten – ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben.
Wenn du als Entwickler lieber direkt mit einer API arbeitest, steht dir die REST API natürlich weiterhin zur Verfügung.
Ein paar Beispiele, was jetzt möglich ist:
- Eine neue Zeile erscheint in Google Sheets → ein Vertrag wird automatisch zur Signatur versendet
- Ein Deal erreicht den Status „Closed Won“ im CRM → die Vereinbarung wird automatisch verschickt
- Ein Kontakt sendet ein Typeform-Formular ab → ein Compliance-Dokument wird zur Signatur angefordert
- Ein neuer Mitarbeiter wird im HR-System angelegt → der Arbeitsvertrag wird automatisch gestartet
Wenn heute noch jemand Dokumente manuell verschickt, stehen die Chancen gut, dass Zapier diesen Prozess automatisieren kann.
Was die Integration beinhaltet
Trigger: Dokument abgeschlossen
Sobald ein Empfänger ein Dokument in eSignBase vollständig signiert hat, erkennt Zapier das automatisch.
Dadurch lassen sich Folgeprozesse erstellen – zum Beispiel:
- Einen Slack-Kanal benachrichtigen
- Einen CRM-Datensatz aktualisieren
- Eine Tabellenzeile verschieben
- Einen Onboarding-Prozess starten
… und zwar exakt in dem Moment, in dem die Signatur abgeschlossen wurde.
Aktion: Dokument versenden
Das ist die Grundlage der meisten Workflows.
Du kannst direkt aus einem Zap eine Signaturanfrage starten:
- Vorlage aus deinem eSignBase-Konto auswählen (dynamisch geladen)
- Rolle des Empfängers auswählen (abhängig von der Vorlage)
- Name und E-Mail aus der auslösenden App übernehmen
Das Dokument wird erstellt und versendet – genauso wie bei einem direkten REST-API-Aufruf, nur vollständig über die Zapier-Oberfläche konfiguriert.
So funktioniert die Authentifizierung
Die Integration verwendet den OAuth2 Authorization Code Flow.
Wenn du eSignBase mit Zapier verbindest, wirst du zu deinem eSignBase-Konto weitergeleitet, um dich anzumelden und den Zugriff zu autorisieren.
Deine Zugangsdaten bleiben dabei ausschließlich bei dir. Zapier erhält lediglich ein auf dein Konto beschränktes Zugriffstoken – keine Passwörter werden weitergegeben und Tokens werden automatisch im Hintergrund erneuert.
Credits funktionieren weiterhin unverändert
Eines bleibt gleich: das Pay-as-you-go-Modell.
Jeder über Zapier ausgelöste Signaturprozess verbraucht genau einen Credit – genauso wie bei Nutzung über die REST API oder die Weboberfläche.
Kein Abo. Keine zusätzlichen Integrationsgebühren. Du zahlst nur dann, wenn tatsächlich ein Dokument versendet wird.
Erste Schritte
- Öffne Zapier
- Verbinde dein Konto per OAuth2 (du wirst zu eSignBase weitergeleitet)
- Erstelle einen Zap mit der Aktion „Dokument versenden“ oder dem Trigger „Dokument abgeschlossen“
- Verknüpfe Vorlage und Empfängerdaten – fertig
Falls du noch kein eSignBase-Konto hast, kannst du die Integration zunächst im Sandbox-Modus testen – dabei werden keine Credits verbraucht.
Vorgefertigte Zap-Vorlagen für häufige Workflows sind bereits in Vorbereitung und werden den Einstieg künftig noch einfacher machen.
Warum das wichtig ist
Die REST API bleibt weiterhin die beste Lösung für Teams, die Dokumentensignaturen direkt in ihr Produkt integrieren.
Aber nicht jeder Workflow lebt innerhalb einer Codebasis.
Manchmal soll ein Dokument aufgrund einer Formularübermittlung, einer Tabellenänderung oder einer CRM-Statusänderung versendet werden – genau dafür ist Zapier gemacht.
Für Teams in der EU oder Unternehmen mit europäischen Kunden kommt noch ein weiterer Punkt hinzu:
eSignBase läuft auf europäischer Infrastruktur und jedes darüber signierte Dokument – egal ob über Zapier, REST API oder Weboberfläche – erfüllt die Anforderungen der eIDAS-Verordnung und unterliegt europäischer Datenverarbeitung.
Das ist ein Unterschied zu vielen großen US-basierten E-Signature-Plattformen – unabhängig davon, wie der Workflow ausgelöst wird.
Mit dieser Integration wird eSignBase jetzt auch für Operations-, Legal- und HR-Teams zugänglich – sowie für alle, die zuverlässige und eIDAS-konforme elektronische Signaturen in ihre bestehenden Prozesse integrieren möchten, ohne Entwicklungsaufwand.